Kannst du das Tier anhand seiner Nase identifizieren?

Von: Monica Lee
Bild: shutterstock

Über dieses Quiz

Obwohl sie nicht das hübscheste aller Körperteile ist, spielt die Nase eine sehr wichtige Rolle in der Tierwelt. Jede Nase, die du in diesem Quiz siehst, hat sich als Reaktion auf ihre Umgebung entwickelt. Ob das Umfeld kalt, heiß, trocken oder feucht ist, die Nase weiß, wie man zu Land und zu Wasser überlebt.

Schau dir die Nasen in jedem Bild genau an. Diejenigen mit Schuppen oder Flecken sind möglicherweise leicht zu erkennen. Aber man kann auch durch die Form der Nase einen Hinweis auf die Umgebung in der das Tier lebt bekommen. Eine der vielen Funktionen von Nase und Nasenhöhle ist die Aufgabe als "Klimaanlage". Eine längere Nase kann, zum Beispiel, die eingeatmete Luft warm und feucht halten, und dadurch die empfindliche Lungenschleimhaut schützen. Die Nase kann auch als Werkzeug verwendet werden, um beim Graben zu helfen oder gar beim Essen. Sie ist auch besonders nützlich, um Beute aufzuspüren und Gefahren zu erkennen.

Brech dir aber bitte nicht die Nase ab, wenn dieses Quiz eine Herausforderung für dich ist. Während du die Fragen beantwortest, wirst du auch ein wenig über viele verschiedenen Arten von Tieren, wie zum Beispiel Schnecken, lernen. Mach jetzt das Quiz... aber verschnupf dich bloß nicht!

Es scheint, dass sie Gefahr bereits aus einem Kilometer Entfernung riechen können. Wenn Hirsche innehalten und stillstehen, ist das weil sie ein Raubtier gerochen haben und nun warten bis sie erkennen können aus welcher Richtung es auf sie zusteuert. Dann schlagen sie eine andere Richtung ein und preschen sie los.

Ein Kaninchen zuckt wütend mit der Nase, das andere wackelt langsam mit seinem Riecher. Welches kann man leichter streicheln? Eine langsam wackelnde Nase deutet auf ein ruhiges Kaninchen hin. Kaninchen zeigen mit dem Nasenwackeln normalerweise feine Unterschiede in ihrer Stimmung an.

Die Nase des Eichhörnchens ist so weit fortgeschritten, dass es erkennen kann, welche Nüsse von Insekten befallen sind und welche nicht. Der Geruchssinn ist auch bei der Identifizierung und Markierung von Gebieten wichtig.

Obwohl es so aussieht, als hätten Pferde zwei Nasenlöcher, haben sie sogar vier. Bei harter Arbeit und im Rennsport wird eine Falte innerhalb der Nasenlöcher angehoben, hierdurch werden die anderen Nasenlöchern frei und das Pferd kann ein größeres Luftvolumen einatmen.

Kampf oder Flucht. Biber benutzen ihre Nase, um die Konkurrenz einzuschätzen. Analdrüsensekrete anderer Biber enthalten Informationen über Alter und sozialer Status, welche dem Biber dabei helfen, unbefugte Besucher, die eine Bedrohung darstellen können, einzuschätzen.

Die Nasenlöcher eines Fischotters schließen sich unter Wasser. Die Nase eines Seeotters ist groß, nackt, schwarz und rautenförmig. Sie kann auch rosa sein.

Man erkennt das Lama an der abgerundeten Schnauze. Wegen ihrer Neugierde haben Lamas die reizvolle Angewohnheit, Fremden nahe kommen zu wollen. Wenn du also die Nase eines Lamas mal genauer betrachten möchtest, dann geh ruhig mal näher hin.

Düfte helfen Geparden, sich gegenseitig zu erkennen. Häufig markieren sie ihr Gebiet mit Urin und Baumkratzern. Bei der Jagd können sie mit ihrer Nase den Weg zurück finden.

Wenn ein Löwe geboren wird, hat er eine rosa Nase. Mit zunehmendem Alter entstehen kleine, schwarze Flecken. Deren Größe und Anzahl nimmt zu, bis die Nase völlig schwarz ist (meist dauert dies acht Jahre). Anhand der Nase können Wissenschaftler das Alter eines Löwen bestimmen.

Die Nase des Kamels wirkt sowohl als Befeuchter als auch als Entfeuchter, und minimiert den Wasserverlust bei der Atmung. In der Nase des Kamels befindet sich ein kompliziertes Labyrinth von Luftdurchgängen, das die Oberfläche im Inneren der Nase erheblich vergrößert. Dieses Labyrinth wird benutzt, um der einströmenden Luft Feuchtigkeit zuzuführen und bei der Ausatmung die Feuchtigkeit aus der Luft wieder aufzunehmen.

Abgesehen vom Entwurzeln von Trüffeln wird die Schnauze des Schweins zum Bewegen, Drehen und Heben von Gegenständen verwendet. Die Schnauze wird auch als Hilfe beim Essen und Riechen verwendet.

Der Rüssel ist das vielseitigste Werkzeug eines Elefanten, es wird zum Atmen, Riechen, Berühren, Greifen und Erzeugen von Geräuschen verwendet. Der Rüssel dreht und rupft die Gräser aus, die auf den Steppen wachsen und schiebt sie dann in den Mund.

Zuerst spürt der Ameisenbär mit seiner Nase einen Ameisenhügel auf. Dann beginnt der Spaß. Er reißt den Hügel mit seinen scharfen Krallen schnell auseinander. Der verlängerte Kopf und die Nase des Ameisenbären haben die ideale Form, um den offenen Termitenhügel oder Ameisenhaufen einzudringen. Schließlich füllt er seinen Bauch mit köstlichen Ameisen.

Giraffen haben spezielle Nasen, die sich schließen können, um während afrikanischer Sandstürme Sand und Staub aus ihren Nasenlöchern zu halten. Wenn eine Giraffe ihre Nase putzt, bläst siekräftig durch, um den Staub zu entfernen (Taschentücher wachsen eben nicht auf Bäumen), nd benutzt dann noch ihre lange Zunge, um die Reste zu beseitigen.

Der überdimensionale, farbenfrohe Schnabel des Tukans erweist sich nützlich als Zuführwerkzeug. Die Vögel nutzen sie, um Früchte auf Ästen zu erreichen, die zu klein sind, um ihr Gewicht zu tragen. Während der Paarung fangen die beiden Tukane Leckerbissen und werfen sie sich im Rahmen eines Rituals einander zu.

Die lange Schnauze und die große Nase des Großen Pandas verleihen ihm einen ausgezeichneten Geruchssinn. Er braucht ihn, um sein Revier zu bestimmen, welches er mit Sekreten von seinen Duftdrüsen und mit Kratzspuren an Bäumen markiert hat.

Die Einschätzung der Widersacher des Zebras erfolgt mit der Nase. Wenn sich Hengste der Herde treffen, nähern sie sich und stehen mit erhobenen Köpfen gegenüber. Als Nächstes nähern sie sich langsam mit nach unten gerichteten Köpfen und aufgerichteten Ohren. Anschließend werden sie sich noch Nase an Nase beschnüffeln.

Haie wissen, wo sich ihre nächste Mahlzeit befindet. Leopardenhaie haben einen unglaublich scharfen Geruchssinn. Einige Arten sind in der Lage, Blut in einer Konzentration von etwa einem Teil pro Million zu schnüffeln, andere können sogar die geringsten Ölkonzentrationen ihrer Beute in einer Entfernung von fünfzig bis hundert Metern riechen.

Du solltest nie so dicht an einen Tiger herankommen, dass du seine Nase derart nah sehen kannst. Tiger nehmen Geruchsstoffe mit ihrer Oberlippe auf und rollen diese nach oben in Richtung Nase, um den Geruch zu überprüfen. Dabei sieht er aus, als würde er lautlos knurrend.

Die Falten auf der Nase des Gorillas haben eine ähnliche Bedeutung wie der menschliche Fingerabdruck. Diese Falten sind bei jedem Exemplar einzigartig und werden von Forschern oft zur Identifizierung verwendet.

Schafe erkennen die Geruchsstoffe von Raubtieren und nutzen dieses Wissen, um sich selbst zu schützen. Sie nutzen ihren Geruchssinn auch, um läufige Schafe zu orten und Mutterschafe finden damit ihre Lämmer. Ihre ausgezeichneten Geruchswahrnehmungen werden vom Menschen genutzt, um Wasser zu lokalisieren und m Unterschiede beim Futter und bei Weidepflanzen festzustellen.

Nashörner haben einen starken Geruchs- und Gehörsinn, aber ein schlechtes Sehvermögen. Sie können mit ihrer Nase Raubtiere und Essen wahrnehmen. Sei gewarnt, komm niemals einem Nashorn ins Gehege!

Obwohl die Nase des Nasenaffen Warnrufe verstärkt, bietet sie keinen besseren Geruchssinn als die viel kleineren Nasen anderer Affenarten. Wenn dieser Affe bedroht wird, strömt ihm Blut in die Nase, was seine bereits große Nase anschwellen lässt.

Du kannst dich nicht in Sicherheit wiegen, wenn du ein Nilpferd im Wasser treiben siehst. Da sich seine Augen, Ohren und Nase oben auf dem Kopf befinden, kann er uch im Wasser sehen, riechen und hören. Wenn Flusspferde tauchen, schließen sich Ohren und Nasenlöcher automatisch.

Das wird dich vielleicht überraschen: Delfine können nicht riechen. Stattdessen nutzen sie ihren Geschmackssinn wie einen Geruchssinn. Delfine entnehmen dem Wasser häufig Geschmacksproben.

Der Geruchssinn eines Bären ist 2.100 Mal besser als der eines Menschen. Mit einem Riechlappen, der mindestens fünfmal größer ist als das dementsprechende Organ im menschlichen Gehirn, kann ein Bär Tierkadaver gegen den Wind und aus einer Entfernung von 30 Kilometern riechen.

Wenn du deine Nahrung anhand deines Geruchssinns finden müsstest, hättest auch du eine solche Nase entwickelt. Bei genauerem Hinsehen erscheint das Nasenende mit den großen Nasenlöchern leicht geschwollen und fühlt sich erstaunlich weich an.

Die Phrase "Ich kann dich nicht riechen" passt sicherlich nicht zum Hammerhai, denn er ist der "beste Schnüffler des Meeres". Ein Blick in das Gehirn eines Hammerhais offenbart, dass zwei Drittel seines Gehirngewichts der Entschlüsselung von Gerüchen gewidmet sind.

War dies eine verwirrende Frage, weil der Elch und der Rothirsch so viel Ähnlichkeit miteinander haben? Der Rothirsch ist kleiner und schlanker als der Elch, ohne die höckerige Nase.

Dieser kleine Stinker ist ein Stinktier. Diese Kreaturen mit buschigen Schwanz sind weithin bekannt dafür, sie ein streng riechendes Sekret abzusondern, um Feinde abzuwehren. Stinktiere haben einen ausgeprägten Geruchssinn, mit dem sie Raubtiere wahrnehmen und Nahrung finden.

Dies war eine weitere schwierige Frage, da Streifenhörnchen (engl. Chipmunks) Nagetiere und Mitglieder der Eichhörnchenfamilie sind. Streifenhörnchen nutzen ihren ausgeprägten Geruchssinn, um Samen zu finden, darunter Eicheln, Hickory-Nüsse und Haselnüsse. Sie essen auch Waldbeeren, Getreide, heimische Früchte, Pilze und Kürbisse.

Die markante, flexible, rüsselartige Schnauze des Tapirs wird vom Gewebe der Oberlippe und der Nase gebildet. Der Tapir hat eine extrem große Nasenhöhle mit einem hochentwickelten Jacobson-Organ, das zum Erkennen von Pheromonen (chemischen Nachrichten) von anderen Tapiren verwendet wird.

Den stämmigen und muskulösen Tasmanischen Teufel hört und riecht man, bevor man ihn zu Gesicht bekommt. Er hat schwarzes Fell, einen stechenden Geruch und stößt ein extrem lautes und störendes Kreischen aus. Allerdings muss er wohl immun gegen den eigenen Geruch sein, da er Gerüche aus mehr als einem Kilometer Entfernung erkennen kann.

Ein Frosch benutzt seine beiden Nasenlöcher, um Gerüche in der Luft zu erkennen. Er hat auch eine zweite Art von Riechorgan zwischen den Nasenlöchern, das sogenannte Jacobson-Organ. Es dient zum Erkennen von Chemikalien im Wasser.

Im Durchschnitt kann der Langschnauzen-Knochenhecht 15 bis 20 Jahre alt werden. Das weibliche Exemplar kann bis zu 45 cm lang werden. Das Männchen ist normalerweise kleiner und leichter als das Weibchen.

Seehunde haben einen ausgeprägten Geruchssinn an Land, der es ihnen ermöglicht, Raubtiere wahrzunehmen. Im Wasser benutzen sie jedoch ihre Schnurrhaare, um Beute aufzuspüren, denn beim Schwimmen sind ihre Nasenlöcher fest verschlossen.

Mit seiner langen spitzen Nase sollte man meinen, dass der Afghanische Windhund einen scharfen Geruchssinn haben würde. Es ist jedoch sein Sehvermögen, das mit einem Sichtfeld von 270 Grad am stärksten ausgeprägt ist.

Wenn es dunkel wird, graben sie mit ihrer langen Nase Tunnel, um sowohl Würmer als auch Insekten aufzuspüren. Der Sternmull, auch Sternnasenmaulwurf genannt, hat 22 fingerförmige Hautanhänge auf der Schnauze, die als Tastorgane dienen. Eine exzellente Vorlage für Horrorfilme.

Rüsselspringer spüren mit ihren langen Nasen auf dem Boden ihr Abendessen auf und fressen Insekten und Spinnentiere. Dabei stellen sie der Beute eine Falle: sie kreieren winzige Wege und warten, bis die Beute vorbeimarschiert.

Gürteltiere sehen nicht gerade athletisch aus, können aber dennoch gut schwimmen, springen, klettern und graben. Sie benutzen ihre scharfen Krallen, um Ameisen, Termiten und kleine Reptilien aufzuspüren und um Höhlen zu graben. Diese Säugetiere haben kein gutes Sehvermögen, gleichen es aber mit einem ausgezeichneten Geruchssinn aus, der ihnen dabei hilft, Nahrung aufzuspüren und Feinde wahrzunehmen.

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